Virenschutz Test 2017 – Vergleich der besten Virenschutzprogramme

Wer im Internet surft, setzt sich Gefahren wie Viren, Trojanern oder Spyware aus. Die heimtückischen Viren schleichen sich heimlich auf den Rechner und spähen private Daten aus. Die meisten Viren haben es auf Ihr Geld beim Online-Banking abgesehen. Oder sie wollen auf dem Rechner gespeicherte persönliche Daten und Passwörter stehlen. Grund genug, den eigenen Computer mit einem guten Virenschutz-Programm auszustatten. Aber eins gleich vorab: Es gibt keinen 100%igen Schutz vor Viren und Trojanern! Aber mit einer guten Virenschutz-Software machen Sie es den Virenprogrammieren richtig schwer.

Zur Ermittlung der Platzierungen testen wir monatlich alle Virenscanner und stellen Ihnen die besten Virenschutz-Programme vor. In unserer Virenschutz Test Bestenliste finden Sie die Top 15 Programme, welche die höchsten Erkennungsraten aufweisen. Des weiteren finden Sie eine Übersicht über die Ausstattung der einzelnen Programme. Die Quellen, welche für die Bewertung der Virenschutz Programme benutzt worden sind, stammen von Tests, welche mit Testcomputern sowie virtuellen Computern unter dem Betriebssystem Windows 10 ausgeführt worden sind.

Erkennung und Beseitigung von neuen Viren

Fast jeder von uns wurde schon einmal Opfer eines Computervirus. Oft wird sich erst um das Thema Virenschutz gekümmert, wenn es bereits zu einer Infektion gekommen ist.
Doch kaum jemand ist vor ihnen sicher. Auf allen Betriebssystemen kann es zu einem Virenbefall kommen. Auf Computern, Datenträgern und selbst auf Smartphones warnen Experten oftmals vor der Bedrohung, die von Viren ausgeht.
Heutzutage gibt es extrem viele Bedrohungen für den Computer. Ausgehend vom Internet, aus Email Inhalten, von unseriösen Webseiten und die gravierendsten stammen direkt von gedownloadeten Dateien. Es gibt Adware, Malware, Trojaner, Würmer und noch viele andere.
Doch längst nicht jedes Virenschutz Programm kann auch jeden Typen erkennen. (Es gibt zahlreiche Unterschiede zwischen kostenlose und kostenpflichtige Antivirenprogramme – Welche erfahren Sie hier.)Viele bestätigen den Computer nach der Überprüfung als Virenfrei, doch in Wirklichkeit hat er manche Viren mit einem bestimmten Verhalten nicht entdeckt, sodass sie den Computer und empfindliche Daten auf ihm schädigen können.
Meistens arbeiten Programme für Virenschutz nach der Methode, dass sie Verhaltensmuster der Viren einstudieren. Je mehr verschiedene Verhaltensmuster in einem Virusscanner eingearbeitet sind, desto mehr verschiedene Viren kann der Scanner auch erkennen.
Doch die Viren sind den Virusprogrammen immer einen Schritt voraus. Die Programmierer der Virenprogramme arbeiten nämlich genau andersherum. Sie konzipieren ein Programm, welches mit einem völlig neuen Verhaltensmuster auftrumpft, welches noch von keinem aktuellen Antivirusscanner erkannt wird.
Viele Benutzer haben bereits seit langem ein und denselben Virenschutz und vertrauen ihm ihre Gesamtheit an Daten an.
Doch oftmals sind diese Programme veraltet und so bekommt man nicht mit, dass sich im Hintergrund immer mehr Viren anhäufen, welche nicht erkannt werden.
Diese nicht erkannten Viren können mit der Zeit unglaublichen Schaden anrichten.
Die kostenlosen Antivirenscanner haben meist keinen Echtzeit Virenschutz, weshalb diese eine weitaus geringere Gesamtschutzwirkung aufweisen. Sie bieten jedoch einen soliden Grundschutz. Doch will man seine Daten mit einer Schutzwirkung von über 90 Prozent inklusive Echtzeitschutz bestmöglich schützen, sind seit Jahren immer wieder drei Anbieter von Virenschutz – Programmen Testsieger in diversen Vergleichen.
Dies sind der Virenschutz von Bitdefender sowie Norton Security Deluxe. Den dritten Platz belegt Kaspersky Internet Security.

Alle erreichen Schutzwirkungen von über 90 Prozent, sind jedoch auch nicht Kostenlos. Dafür Verfügen sie über Echtzeitschutz und diverse Extras sowie einen benutzerfreundlichen und einfachen Aufbau.

Der Testsieger: Bitdefender Internet Security 2017

Der mit Anstand beste Virenschutz ist Bitdefender Internet Security 2017.
Er erreicht eine Schutzwirkung von 99,9 Prozent. Hierbei gab es für den Virenschutz die volle Punktzahl von 10,0 und für die Performance (Benutzerfreundlichkeit) 9,5 Punkte.
Da es unmöglich ist einen 100 prozentigen Virenschutz zu kreieren ist der erreichte Wert von 99,9 Prozent eigentlich nicht zu übertreffen. Bei der Ausstattung hat der Bitdefender auch als einziger Virenschutz mit Norton Security Deluxe und Kaspersky Internet Security alle Punkte erhalten, da er alle Ausstattungsmerkmale erfüllt hat.

Die Ausstattungsmerkmale im Test waren:

  • Firewall
  • Schutz vor Phishing
  • Schutz vor Emails
  • Kindersicherung
  • Rettungs-CD
  • Sichere Bezahlungsarten
  • Update-Manager

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Ein wichtiges Indiz für einen guten Virenscanner, den man über einen langen Zeitraum benutzen will ist das konstant gute Abschneiden beim Virenschutz Test.
Wenn ein Virenschutz Programm mehrere Jahre hintereinander an der Spitze des Virenschutz Vergleich steht, zeigt es, dass dieses Programm ständig an neue Gefahren angepasst wird und man sich so nicht von Zeit zu Zeit um ein neues Programm kümmern muss. Solche konstant guten Ergebnisse liefern auch die beiden bewährten Mitstreiter Norton und Kaspersky.

Bitdefender Internet Security ist ein familienfreundlicher Virenscanner. Es gibt – zusätzlich zum Virenschutz – eine Art Kindersicherung, welche Eltern erlaubt, die Onlineaktivitäten der Kinder diskret zu überwachen und sie so vor Viren zu schützen.
Eine weitere neue Funktion ist der Autopilot, welcher für einen automatisch die besten individuellen Sicherheitsentscheidungen trifft. Dieses ist vor allem auch für ältere Menschen interessant, die sich nicht so gut mit der Thematik auskennen oder beschäftigen wollen. Für ältere Menschen gibt es zusätzlich die Möglichkeit den Bitdefender Internet Security Virenschutz über eine Fernverbindung von technischen Mitarbeitern installieren und einstellen zu lassen.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, mit Bitdefender Internet Security für bis zu drei Geräte zu nutzen.

Platz 2: Norton Security Deluxe 2017

Norton bietet seit Jahren erstklassige Virenschutz Programme und erweitert seine Dienste ständig. Norton Security Deluxe 2017 konnte ebenfalls mit einer sehr guten Schutzquote überzeugen. Ganze 95 Prozent hat der Virenschutz von Norton beim Virenschutz Test erreicht. Dieses Ergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen.
Bei den anderen Testergebnissen kann Norton auch überzeugen. Beispielsweise bei der Ausstattung besitzt der Virenschutz von Norton Internet Security auch alle Punkte – wie der Bitdefender. Nur beim Update Manager kann er nicht ganz mithalten. Doch die reine Bewertung des Virenschutz ist fast gleichauf mit dem Bitdefender. Also kann man Schlussendlich sagen, dass die beiden besten Programme für Virenschutz sehr gut abschneiden und kaum in ihrer Leistung zu unterscheiden sind. Durch die leichtere Bedienung und die sicheren Zahlungsmethoden hat jedoch der Bitdefender einen leichten Vorteil gegenüber Norton Security Deluxe.

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Die Benutzeroberfläche wurde bei der Version von 2017 ebenfalls erneuert und vereinfacht. Es gibt zahlreiche Zusatzfunktionen und Ausstattungen
, wie beispielsweise für das Online Banking oder die Zwei-Wege-Firewall. Es gibt auch einen Schwachstellenscanner, welcher schon im Voraus vor möglichen Einfallstoren für Computerviren warnt.
Diese Lücken werden bei großen sicherheitstechnischen Mängeln direkt geschlossen und können anschließend manuell behoben oder nicht behoben werden. Erstaunlich ist, dass viele Schwachstellen eines Systems ziemlich unscheinbar sind, sodass dieser Schwachstellenscanner wirklich eine kreative und effiziente Idee ist, das Virenschutz Programm von Norton Security Deluxe zu erweitern. Mehr Informationen über die Norton-Software.

Kostenloser oder Kostenpflichtiger Virenscanner?

Sehr viele kostenlose Programme für Virenschutz sind auf dem Markt. Einige sind völlig nutzlos und dienen nur dazu, dass demjenigen der sie heruntergeladen hat, Werbung angezeigt bekommt, woran der Betreiber des Programmes selbstverständlich verdient.
Doch wenn man sich im Internet ein wenig schlau macht findet man schon die Klassiker, welche auch wirklich zumindest den Grundschutz der Daten gewährleisten können, aber dennoch komplett kostenlos sind. Beliebte Programme für Virenschutz sind:

  • Avast Free Antivirus
  • Avira Free Antivirus
  • AVG Anti-Virus Free
  • Microsoft Windows Defender

Die kostenlosen Virenschutz Pakete im Virenschutz Test haben alle keinen wirklich guten Ruf, da meistens viel zu spät erkannt wird, wenn wirklich ein schwerwiegendes Virus den Computer infiziert hat. Von da an ist es nämlich oftmals nicht mehr so leicht, besagtes Virus zu entfernen. Meistens ist dies auch der Punkt wo sich viele Menschen für einen kostenpflichtigen Virenscanner entscheiden. Diese bieten nämlich einen Echtzeitschutz, welcher den Benutzer direkt in dem Moment informiert, in dem er Opfer eines Angriffes aus dem Internet wurde. Nun kann er schnell handeln und entweder seine Daten in Sicherheit bringen, oder schnell und assistiert an die Bekämpfung des Virus gehen.
Von den vier beliebtesten kostenlosen Virenschutz Programmen, sind der Avast Free Antivirus und der Avira Free die Testsieger. Der Avast Free Antivirus ist ein relativ neues kostenloses Virenschutz Programm, welches einen soliden Grundschutz bietet.
Er kombiniert zwei große Vorteile, welche bei kostenlosen Virenschutz Programmen selten zu finden sind. Er zeigt einerseits eine gute Erkennungsrate auf und verbraucht andererseits auch nicht viele Ressourcen des Computers (wie Arbeitsspeicher oder Festplattenspeicher). Vor allem die älteren bekannten Viren, Trojaner, Würmer und Rootkits (Programm, welches versucht Loginversuche des Eindringlings zu verbergen) werden von ihm sehr zuverlässig und schnell entfernt. Es ist zudem sehr Benutzerfreundlich und beinhaltet sogar einen Gamermodus, welcher alle Benachichtigungen (Pop-Ups)aller Anwendungen auf dem Computer unterdrückt.

Anforderungen des Avast Free Antivirus:

  • Betriebssystem: Windows XP oder höher
  • freier Festplattenspeicher: 2 GB
  • Arbeitsspeicher: 256 MB Ram
  • CPU-Taktrate: mindestens 1,4 GHz

Der AVG Antivirus-Free Virenschutz zeigt sich im Test ebenfalls als ein solider Grundschutz für den Computer, besitzt jedoch keine modernen Modi, wie den Gamermodus. Er hat ebenfalls keine großen Anforderungen an den Computer und bremst ihn nicht zu sehr aus.

Der Microsoft Windows Defender Virenschutz aus dem Microsoft Security Essentials Pack ist sehr weit verbreitet und auf fast jedem Computer, welcher Windows als Betriebssystem benutzt, vorhanden. Doch dieses kostenlose Virenschutz Programm hat Jahr für Jahr sehr schlecht abgeschnitten. Er liegt dieses Jahr auf Platz 15 mit einer Erkennungsrate von 65 Prozent. Bei Microsofts Virenschutz ist die Effektivität, sowie die Bedienung schlecht bewertet worden. Es empfiehlt sich daher jedem Benutzer von Microsoft Security Essentials bzw. Microsoft Windows Defender auf ein anderes Virenschutz Programm zurückzugreifen, wenn der Schutz der Daten nicht gefährdet werden soll.
In diesem Fall bietet selbst eine andere kostenlose Virenschutz Software wie Avast Free Antivirus einen besseren Virenschutz für den Anwender, wobei selbstverständlich von kostenpflichtigen Virenschutz Programmen der bessere Virenschutz gewährleistet wird.

Doch auch wenn man den beiden besten kostenlosen Programmen vertraut ist man nicht auf der sicheren Seite. Diese bieten ausnahmslos nur den Grundschutz und sind das absolute Minimum was man für den Virenschutz seiner Daten aufbringen sollte.

Hier eine Übersicht der Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Antivirenprogrammen:

Schutzfunktion Antivirenprogramm
Kostenlos Kostenpflichtig
Zuverlässiger Schutz vor älteren Schädlingen Ja Ja
Zuverlässiger Schutz vor neuen Schädlingen Nein Ja
Rettungs-CD (für Notfall-Starts des Computers) Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen in Social Netzwerken Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen beim Online-Banking Nein Ja
Schutz vor Netzwerkangriffen Nein Ja
Phishing Schutz Nein Ja
Kindersicherung Nein Ja
Sichere Umgebung Nein Ja
Schwachstellen-Scan Nein Ja
Software-Update-Prüfung Nein Ja
WLAN-Schutz (Warnung bei schlechter Verschlüsselung) Nein Ja

So funktionieren Antivirenprogramme!

Virenschutz Programme arbeiten alle nach dem selben Prinzip.
Wenn eine neue Datei auf den Computer gelangt, sei es durch einen vom Benutzer ausgeführtem Download, durch einen Automatismus von einer aufgerufenen Webseite oder von einem eingelegten Datenträger, wird durch das Virenschutz Programm zunächst einmal überprüft, ob die Datei einer bestimmten Kategorie zugeordnet werden kann. Bestimmte Eigenschaften und Verhaltensmuster werden überprüft und analysiert. Viele Viren versuchen einen anderen Dateityp vorzutäuschen, damit das Virusschutz Programm von der Datei ablässt und sie nicht in die Quarantäne verschiebt. Das klassische Ende eines normalen Antivirenprogramme Test.
Das Virenschutz Programm ist daher genau so gut, wie die verschiedenen Verhaltensmuster, welche es erkennen kann bzw. welche in seiner Datenbank eingespeichert sind. Neue Viren liefern sich am laufenden Band einen Rüstungskampf mit den Virusschutz Programmen, welche ständig ihre Datenbanken erweitern und aktualisieren müssen.

Es gibt drei grundlegende Arten, wie vom Virenschutz Programm vorgegangen wird:

1. Die Signatur des Programmes, welches auf den Computer zugreift oder gelangt wird mit der Datenbank des Virusschutz Programmes abgeglichen. Dieses klassische Verfahren wird Signatur-Scanning-Methode genannt.

2. Wenn diese Methode zu keinem Ergebnis kommen konnte, wird der Hersteller des Programmes mithilfe einer automatischen Anfrage kontaktiert. Nun wird anhand eines Zahlencodes überprüft, ob es sich um ein legitimes Programm, oder um ein für den Computer schädliches Virus handelt.

3. Als dritte und letzte Methode wird schließlich die heuristische Analyse benutzt, um die Anfragen des Programmes an den Computer zu analysieren. Der Aufbau des Programmes wird bei der heuristischen Analyse auch noch einmal genau unter die Lupe genommen. Diese Analyse entdeckt normalerweise schlussendlich auffällige Verhaltensweisen oder abnormale Aktionen, die das Virus identifizieren und eliminieren können.

Benötige ich zwingend ein Virenschutzprogramm?

JA! Besonders durch die digitale Massenübertragung ist die Verbreitung von Schadsoftware leicht und schnell weltweit möglich. Vor allem durch die automatischen Programme, welche die Schadsoftware epidemieartig an Millionen verschiedene Email Empfänger, oder über die sozialen Netzwerke und ihre gut vernetzten Nutzer versenden, ist ausnahmslos niemand hundertprozentig geschützt vor diesen Schädlingen.

Deshalb ist vor allem für Nutzer, die Onlinebanking betreiben, ein guter Internetschutz wichtig. Auch für Geschäftskunden ist ein weitreichender Virenschutz Pflicht.
Viele (vor allem kostenpflichtige) Virenschutz Pakete haben eine speziell für das Online Banking entwickelte Option. Diese stellt unter anderem anhand von SSL Zertifikaten fest, ob es sich bei der Webseite um eine verifizierte Bank, einen verifizierten Onlinehändler oder Zahlungsdienstleister handelt.

Auch Personen die hauptsächlich mit dem Computer arbeiten und geschäftsbezogene empfindliche Daten auf dem Computer gespeichert haben, können schnell Opfer von Spionage und Computerviren werden. Viele (vor allem kostenpflichtige) Virenschutz Programme haben Firewall Optionen, bei denen sich eine effektive und individuelle Firewall einstellen lässt. So sind die wichtigen Daten stärker geschützt. Eine Firewall in Kombination mit einem guten Virenschutz ist der optimale Schutz für am Computer geschäftlich Tätige.

Ein hundertprozentiger Virenschutz ist unmöglich, aber die besten drei Virenschutz Programme des Tests sind meistens der beste Virenschutz, mit dem man sich der Gefahr der vielseitigen Internetschädlinge stellen kann.

Auch für MAC-User ist ein guter Virenschutz Pflicht!

Selbst der weit verbreitete Mythos, dass für MAC Benutzer keine Gefahr von Viren ausgeht, ist inzwischen klar widerlegt worden. Zwar sind die Windows Betriebssysteme sehr viel stärker von der Gefahr betroffen, als MAC Benutzer, doch regelmäßig werden auch MAC basierende Computer von Viren befallen. Windows bietet schlicht und einfach die breitere Angriffsfläche, durch den enorm großen Anteil des Betriebssystems am Gesamtmarkt.

Doch hin und wieder gibt es große Hacker Attacken auf MAC Nutzer. Beispielsweise den KeRanger, eine sogenannte „Ransomware“ die einen Großangriff auf die MAC Nutzer erfolgreich startete.
Ransomware ist ein Erpresservirus, welches Zugriff auf die Daten erwirkt, diese Daten verschlüsselt und anschließend den Nutzer mit seinen verschlüsselten Daten erpresst. Dieser soll meistens eine Art Lösegeld zahlen, damit seine Daten wieder freigegeben werden. In Umfragen wurde herausgefunden, dass ca. ein Viertel der Betroffenen dieses Lösegeld zahlen würde, doch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät den Betroffenen die Zahlung lieber nicht zu tätigen, da durch die Bezahlung weitere empfindliche Daten freigegeben werden können und eine Zahlungsbereitschaft des Erpressten offensichtlich wird, die zu weiteren Forderungen führen kann.

Hilfreiche Sicherheitstipps

Zusätzlich zu einem guten Virenschutz Programm gibt es noch weitere Tipps, wie man sich vor unerlaubtem Besuch auf dem Rechner schützen kann.

  • ein Backup des Systems regelmäßig ausführen
  • die neusten Versionen von Betriebssystem und Anwendungen nutzen (Bei unserem Testsieger Bitdefender Internet Security 2017 ist die automatische Aktualisierung bereits in der Standardkonfiguration aktiviert.)
  • aktive Inhalte im Browser deaktivieren (damit keine automatischen Programme ausgeführt werden können)
  • bei jeder gedownloadeten Datei das Virenschutz Programm überprüfen lassen
  • ZIP Dateien niemals entpacken, wenn die Datei vorher nicht überprüft worden ist
  • Dateianhänge niemals öffnen, die nicht gezielt bestellt oder unverständlicherweise der Email beigefügt worden sind
  • HTML Mailprogramme möglichst vermeiden (wie Outlook, Outlook Express oder Lotus Notes)
  • das eigene Benutzerkonto durch das Benutzen von Passwörtern und Sicherheitskomponenten sichern
  • WLAN Router sollten mit einer Verschlüsselung versehen werden (das Sicherste ist WPA2). Außerdem sollte eingestellt werden, dass nur bekannte Rechner auf das WLAN Netzwerk zugreifen können.
  • sensible bzw. wertvolle Daten sollten generell mit einer Datenverschlüsselung versehen werden. Damit wird verhindert, dass Fremde die sensiblen Daten auslesen können, wenn das Notebook oder der Computer einmal abhanden kommen.
  • der Browser kann auch in einem großen Umfang durch Sicherheitseinstellungen angepasst werden. Es ist vielen nicht bewusst, was bei einem Browser alles der Sicherheit dienen kann. Egal ob Firefox, Chrome oder Microsoft Internet Explorer. Wenn nur die Standardeinstellungen aktiviert sind, lässt sich die Sicherheit noch weit erhöhen.
  • die Sicherheit der Passwörter ist ebenfalls ein Faktor, mit dem sich die Sicherheit privater Daten erheblich steigern lässt. Wichtig ist, dass das Passwort kombiniert aus Zahlen und Buchstaben besteht. Des Weiteren können bei manchen Passwörtern auch Symbole verwendet werden, wie z.B. &. Das Symbol ersetzt dann einfach ein Wort, wie „und“ in diesem Fall und macht das Passwort erheblich sicherer.
  • alle Datenträger sollten direkt bevor Dateien auf den Computer übertragen werden, einmal vom Virenschutz Programm gescannt werden. Egal ob USB Sticks, CD’s, externe Festplatten oder Speicherkarten. Schon überall sind Viren vorgekommen und haben dann anschließend auf dem Computer Schaden angerichtet. Vor allem bei selbstgebrannten CD’s sollte man vorsichtig sein, da unwissentlich Viren auf dem alten Computer gewesen sein können, auf dem die CD gebrannt worden ist.
  • wichtig ist ebenfalls die Einstellung „automatische Updates ausführen“ zu aktivieren. So muss man sich nicht persönlich drum kümmern, dass die neuste Software auf dem Computer installiert ist und somit auch die höchstmöglichen Sicherheitsstandards bezogen auf Computerviren.

Vorsicht vor Abofallen!

Abonnements sind eine beliebte Methode den Kunden an ein bestimmtes Virenschutz Programm zu binden. Oft gibt es versteckte Fallen, wenn das Virenschutz Programm direkt beim Hersteller erworben wird. Hier ist besondere Vorsicht geboten.
Es sollten auf jeden Fall folgende Dinge beachtet werden:

  • Bei der Bestellung genau auf einen Abonnementvertrag achten
  • Bei manchen Anbietern (z. B McAfee) ist die Bestellung ohne Abo gar nicht möglich
  • Bei Bitdefender und Kaspersky Internet Security muss die Option automatische Verlängerung abgewählt werden
  • Des Weiteren sollte wenn möglich direkt beim Hersteller gekauft und gedownloaded werden, da das Virenschutz Programm selbst verseucht sein kann

So testen und bewerten wir die Virenschutz-Pakete

Der Virenschutz Test läuft bei uns nach folgenden Kriterien ab:

Schutz

Zum einen gibt es den Bereich „Virenschutz“. Hier werden die Effektivität und die Komplexität der Datenbank getestet. Hierbei entscheidet sich, wie viele verschiedene Virustypen erkannt werden können und wie viele erkannt werden, wenn sie versuchen auf den Computer zuzugreifen.
Doch auch gepackte und komprimierte ZIP Datenen, welche Viren enthalten können, müssen von den Virenschutz Paketen erkannt werden können. Also ist der Schutz der verschiedenen getesteten Virenschutz Programme nur mithilfe einer Vielzahl von Indikatoren zu ermitteln, welche zusammen ein präzises Bild der Effektivität der Software darlegen.

Software

Der zweite wichtige Teil, Virenschutz Pakete zu testen, ist die Bewertung der Software im Allgemeinen. Überprüft und bewertet werden die Benutzerfreundlichkeit, die Schwierigkeit der einzelnen Schritte, welche eingeleitet werden müssen, um den Computer bestmöglich vor Schadsoftware zu schützen.
Es gibt enorme Unterschiede im Aufbau der verschiedenen Programme, sodass manche Programme die Schritte einfach und Schritt für Schritt darlegen und mit dem Benutzer das Programm gemeinsam durcharbeiten. Wiederum andere Virenschutz Programme besitzen eine hoch komplexe Oberfläche, die keine Schritt für Schritt Anleitung besitzt, sodass der Benutzer keine Möglichkeit hat, das Programm während des Benutzens näher kennen zulernen. Er muss sich erst in die Materie einarbeiten und ist sich alleine überlassen. Das Virenschutz Programm wird außerdem noch auf allgemeine Dinge des Scanvorganges im Virenschutz Test geprüft.
Beispielsweise die Scangeschwindigkeit – also die Geschwindigkeit mit der eine vollständige Systemüberprüfung durchgeführt wird – ist auch sehr ausschlaggebend. Dauert diese zu lange, verliert der Benutzer schnell die Lust den Scan bei Verhaltensauffälligkeiten des Computers durchzuführen, da das Virenschutz Programm lange braucht um zu einem Ergebnis zu kommen. Ist der Scan jedoch so kurz, dass wichtige Dateien nicht überprüft werden können, ist dies ebenso schlecht für den Benutzer.

Die Quellen, welche für die Bewertung der Virenschutz Programme im Test benutzt worden sind, stammen von toptenreviews.com und av-test.org.

Weitere Informationen zum Testablauf finden Sie hier.

Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder auf einen guten Schutz seiner Daten angewiesen ist, egal welches Betriebssystem, oder welches Gerät benutzt wird. Viren werden immer komplexer und vielseitiger. Da heutzutage schon in manchen Branchen der größte Teil im Internet erworben wird, wie zum Beispiel bei Textilien oder Elektroartikeln, ist es noch nie so wichtig gewesen einen guten Schutz vor Viren zu nutzen.

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