Die besten Antivirus Programme im Test 2017

Computerviren gibt es schon seit Mitte der 1980er Jahre, doch erst durch die massive Verbreitung und Nutzung des Internets wurden Computerviren allgegenwärtig und dabei auch gefährlicher. Ohne adäquate Maßnahmen sind Computer, Tablets und Smartphones heutzutage den schädlichen Programmen schutzlos ausgesetzt. Dies kann nicht nur Datenverlust zur Folge haben, sondern auch monetären Schäden nach sich ziehen.
Doch wie können Computer und mobile Endgeräte effektiv vor Malware und Hackerangriffen geschützt werden und was ist zu tun, wenn ein Gerät infiziert oder angegriffen wurde? Dies und viele weitere interessante Details erfahren Sie in unserem Testbericht.
Wir testen regelmäßig die besten Antivirenprogramme und stellen die Testergebnisse in Form einer tabellarischen Rangliste dar.

Im folgenden Artikel werden Ihnen diverse Tipps und Hilfestellungen gegeben, um sich für das passende Antivirus Programm Ihrer Wahl zu entscheiden. Es wird auf die allgemeine Funktion und die Arbeitsweise von Anti-Virus-Programmen eingegangen und zudem eine Übersicht über den Testsieger und den Zweitplatzierten von unserem Antivirus Programme Test gegeben.

Antivirus Test – Rangliste der besten Antivirenprogramme 2017

Die folgende Rangliste zeigt einen Überblick über die Schutzwirkung und Bedienbarkeit der besten Antivirenprogramme. Die maximale Gesamt-Punktzahl pro Kriterium beträgt 10,0 Punkte. (Weitere Informationen zu den Testergebnissen und zur Bewertung finden Sie weiter unten.) Alle 16 Virenscanner bieten einen guten Grundschutz. Die Top 3 Antivirus Programme bieten jedoch einen deutlich besseren Schutz!

Letztes Update: 1. November 2017
Infos zu Werbepartner
Platz Virenscanner Sicherheit Performance Bedienung Preis*
1 Bitdefender Internet Security 2017 10,0 9,5 9,5 32,49 Euro
Die 5-Jahres-Lizenz gibt es bereits für einmalige 89,95 Euro (nur 17,99 Euro/Jahr). Für alle anderen Bitdefender-Lizenzen finden Sie weiter unten einen 40 Prozent Rabattcode.
2 Bullguard Internet Security 2017 9,5 9,5 9,0 29,98 Euro
3 Norton Security Deluxe 9,5 9,0 8,5 34,99 Euro
4 Kaspersky Internet Security 2017 9,5 8,5 8,5 34,96 Euro
5 ESET Internet Security 8,5 8,0 8,0 34,95 Euro
6 G Data Internet Security 9,0 7,5 8,5 39,95 Euro
7 F-Secure Internet Security 8,0 8,0 9,0 49,90 Euro
8 Avira Internet Security Suite 8,0 7,0 8,0 44,95 Euro
9 Emsisoft Internet Security 8,5 6,5 7,0 49,95 Euro
10 AVG Internet Security 7,5 6,0 8,5 54,99 Euro
11 Avast Free Antivirus 7,5 5,5 8,0 Kostenlos
12 Avira Free Antivirus 8,0 5,0 7,0 Kostenlos
13 McAfee Internet Security 7,0 6,0 8,0 79,95 Euro
14 AVG Anti-Virus Free 7,5 4,5 8,0 Kostenlos
15 Ad-Aware Pro Security 6,5 4,5 7,0 36,00 Euro
16 Microsoft Windows Defender 6,5 4,0 7,5 Kostenlos

Die Ergebnisse setzen sich aus den Testergebnissen von toptenreviews.com, av-test.org und unserer Erfahrung zusammen.

*Die Preise beziehen sich auf eine Jahreslizenz.

Bewertung der Sicherheitssoftware

Die folgenden Tabelle informiert Sie über die aktuelle Sicherheitslage und zeigt, wie Sie PC, Notebook und Smartphone am besten schützen. Um sicher durch das Internet zu surfen und sich üble Viren, Trojaner etc. fern vom PC zu halten, sollte jeder Nutzer ein solides Schutzprogramm erwerben.

Produkt
Beschreibung
Details
1. Platz: Bitdefender Internet Security 2017

  • Bitdefender Central App für iOS und Android
  • Verbesserter Passwort-Manager und Dateischredder
  • Ultimativer Schutz vor Bedrohungen aus dem Internet
  • Leistung pur - keine Kompromisse
  • Fortschrittlicher Schutz vor Ransomware-Angriffen
  • WLAN-Sicherheitsberater: mobil immer auf der sicheren Seite
  • Privatsphäre-Firewall
  • Rigoroser Schutz für Ihre persönlichen Daten
  • Elternberater: familienfreundliche Internet-Sicherheit

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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50% Rabatt1+1 Jahr GRATIS!
Gültig bis Ende November 2017
2. Platz: BullGuard Internet Security 2017

  • Schutz für PCs, Macs & Android mit nur einer Lizenz
  • Schutz vor Netzwerkangriffen und Eindringlingen
  • Schutz vor Viren, Spyware, Malware, Online-Bedrohungen
  • Verschlüsseltes Cloud-Backup
  • Spitzencomputerleistung
  • Kostenfreier Support durch Experten
  • Stabile Firewall
  • Schutz vor Mobbing und Diebstahl im Internet
  • Leistungsstarke Kindersicherung

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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3. Platz: Norton Security Deluxe

  • Ein Abo schützt PCs, Macs, Android, iOS-Mobilgeräte
  • Schützt vor Viren, Spyware und anderen Online-Gefahren
  • Identitätsschutz
  • Schutz bei Online-Transaktionen
  • Warnt vor riskanten Android-Apps
  • Bestplatzierter Sicherheitsservice bei Schutz und Leistung
  • Virenschutzversprechen
  • Ein Norton-Experte hilft Ihre Geräte virenfrei zu halten
  • Komfortable Verwaltung der verschiedenen Geräte

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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50% Rabatt50% Rabatt
Gültig bis Ende November 2017
4. Platz: Kaspersky Internet Security 2017

  • Schützt vor aktuellen Online-Bedrohungen
  • Schützt persönliche Informationen
  • Vielfach ausgezeichneter Schutz
  • Mehr Schutz beim Online-Banking und - Shopping
  • Identitätsschutz und mehr
  • Schützt PC, Mac und Mobilgeräte
  • Kindersicherung für PCs und Macs
  • Optimale Sicherheit, die Sie nicht ausbremst
  • Anwenderfreundliche Sicherheitslösung

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Performance:
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Bedienung:

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5. Platz: ESET Internet Security

  • Perfekter Schutz bei minimaler Systembelastung
  • Schutz vor Ransomware
  • Schutz vor Viren und Spyware
  • Schützt automatisch Ihre Finanzgeschäfte
  • Schutz vor Skript-basierten Angriffen
  • Schützt Webcam und Heimnetzwerk
  • Personal Firewall
  • Kindersicherung
  • Deutschsprachige Support-Spezialisten

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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6. Platz: G DATA Internet Security 2017

  • Schutz vor Hackern und Spionage-Software
  • Automatische Speicherung von Backups
  • Schutz vor Ransomware
  • Schutz vor Manipulation durch Datendiebe
  • Schutz beim Online-Banking und - Shopping
  • Blockiert Werbe- und Phishing-Mails
  • Kindersicherung
  • Höchste Virenerkennungsrate
  • Exploit-Schutz - Schutz bei Sicherheitslücken

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7. Platz: F-Secure Internet Security 2017

  • Schutz vor Viren, Malware und Onlinebedrohungen
  • Schutz vor Ransomware
  • Sicheres Surfen im Netz dank Browser-Schutz
  • Effizienter Schutz ohne PC-Verlangsamung
  • Schutz bei Online-Transaktionen
  • Hervorragende Erkennungsraten
  • Gute Reaktionszeit bei Bedrohungen
  • Überprüfung von E-Mails
  • Kindersicherung - Blockiert unangemessene Inhalte

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Performance:
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8. Platz: Avira Internet Security 2017

  • Erweiterter Schutz gegen Ransomware
  • Schutz gegen Malware, Viren, Würmer und Spyware
  • Premium Schutz fürs Surfen, Banking & Shoppen
  • Erweiterter Webschutz
  • Optimierte Firewall
  • Sicherheit bei Shopping und Banking
  • Schützt alle Inhalte Ihres PCs vor möglichen Schäden
  • Firewall-Manager
  • Sorgenfreies Surfen, Streamen und Herunterladen

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9. Platz: Emsisoft Internet Security 2017

  • Malware-Entfernungsgarantie
  • Maximaler Schutz ohne Systeme zu verlangsamen
  • Verhaltensanalyse
  • Echtzeit-Dateiwächter
  • Geld-zurück-Garantie
  • Individuelle Einstellungen zur Online-Sichtbarkeit
  • 25% Rabatt bei Lizenzverlängerung
  • Gute Bedienung auch für Laien
  • Immer alle neuen Softwareversionen ohne weitere Kosten

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Performance:
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10. Platz: AVG Internet Security 2017

  • Erweiterter Virenschutz - Echtzeitscan
  • KI-Erkennung und PUA-Scanner
  • Virenausbruchserkennung in Echtzeit
  • E-Mail-Shield und Online Shield
  • Link Scanner und WLAN-Wächter
  • Schützt vor Hackerangriffen
  • Schützt private Daten durch Daten-Safe und File Shredder
  • Zahlungsschutz - Anti-Spam und sicheres DNS
  • Remote-Scans und Benachrichtigungen

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Sicherheit:
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11. Platz: Avast Free Antivirus 2017

  • Schutz vor Viren und anderen Bedrohungen
  • Schützt Ihre Heimnetzwerk
  • Echtzeitanalyse unbekannter Dateien
  • Maximale Power und ohne Unterbrechung spielen
  • Überall mit einen Hauptpasswort anmelden
  • Möglichkeit Windows-Benachrichtigungen zu verschieben
  • Schnelle Einrichtung des Programms
  • Intuitive und einfache Bedienung
  • Preisgekrönter Gratis-Schutz

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Performance:
Sicherheit:
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12. Platz: Avira Free Antivirus 2017

  • Blockiert Malware, Viren, Trojaner, Spyware, Würmer
  • Vielfach ausgezeichneter Schutz
  • Tech-Support
  • Multi-Plattform-Lizenz
  • Intelligente & ressourcenschonende Scans
  • Keine Beeinträchtigung des PCs
  • Schützt Ihre Privatspähre
  • Protection-Cloud (hochsensibles Frühwarnsystem)
  • Avira Phantom VPN (sichert Ihre Verbindung)

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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13. Platz: McAfee Internet Security 2017

  • Preisgekrönter PC-Schutz
  • McAfee WebAdvisor (erkennt verdächtige Links)
  • Verbessert die Geschwindigkeit des PCs
  • Schützt unbegrenzt viele Geräte
  • Heimnetzwerkschutz und Passwort-Manager
  • Für Mac, iOS, Android
  • Schutz für soziale Medien
  • SPAM- Schutz und Kindersicherung

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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14. Platz: AVG AntiVirus Free 2017

  • Schützt vor Viren, Spyware und anderer Malware
  • Blockiert unsichere Links, Downloads und E-Mail-Anhänge
  • Scannt den PC auf Leistungsprobleme
  • Ruft Sicherheits-Updates in Echtzeit ab
  • Einfaches Design
  • Gute Malware-Erkennung
  • Integrierter Web-Schutz
  • Keine Beeinträchtigung der Computerleistung

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Sicherheit:
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15. Platz: Ad-Aware Pro Security 2017

  • Automatische Bedrohungs-Updates
  • Sicheres Online-Shopping und Banking
  • Schutz vor schädlichen Anwendungen
  • Download-Schutz und Echtzeit-Schutz
  • Individuelle Ordner-Überprüfung
  • Externe Laufwerksüberprüfung
  • Echt-Zeit-Email-Überwachung
  • Schlagkräftige 2-Wege-Firewal

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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16. Platz: Microsoft Windows Defender 2017

  • Schützt vor Viren, Malware und anderen Bedrohungen
  • Echtzeitschutz
  • Entfernt Schädlinge spurlos
  • Kostenlose automatische Updates
  • Boot-time & Cloud-based protection

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Performance:
Sicherheit:
Bedienung:

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Ausstattung der Sicherheitspakete

Antivirus Programme bieten eine Vielzahl an Funktionen. Deshalb haben wir die wichtigsten Funktionen rausgesucht und hier aufgelistet:

Ausstattung Bitdefender Bullguard Norton Kaspersky ESET G-Data F-Secure Avira Emsisoft AVG Avast Free Avira Free McAfee AVG Free Ad Aware Microsoft
Geschützter Browser Ja Ja Ja Ja Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Ja Nein Ja Nein
Phishing Schutz Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Ja Ja Nein
E-Mail Schutz Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja Nein Nein Ja Nein Ja Nein
Firewall Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Ja Ja Nein Nein Ja Nein Ja Ja
Kindersicherung Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein Nein
Software-Updater Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Nein Nein Nein Ja Nein Ja Nein Nein Nein
Passwortschutz Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein Ja Nein Nein Ja Ja Nein Nein Nein Nein
Rettungs-CD Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Nein Ja Nein Ja Ja Ja

Erkennung und Entfernung von neuen Viren

Schadprogramme können auf unterschiedliche Weise auf einen Computer oder ein Smartphone gelangen. So können diese Programme beispielsweise Sicherheitslücken in Browsern ausnützen oder getarnt als harmloser E-Mail-Anhang in der Mailbox auftauchen. Auch durch den Anschluss von fremden USB-Sticks oder durch die Benutzung von unverschlüsselten, öffentlichen WLAN-Verbindungen können Viren und Trojaner in elektronische Geräte eingeschleust werden.

Befindet sich ein Virus oder Trojaner dann auf einem Endgerät, so verhält sich dieser in den meisten Fällen anfangs unauffällig. Erst wenn die Systemauslastung konstant hoch ist, es vermehrt zur Einblendung unerwünschter Werbung kommt, das System für den Startvorgang länger als üblich braucht oder eine Internetleitung grundlos ständig ausgelastet ist, werden Benutzer misstrauisch.

Tritt einer dieser Fälle ein und besitzt das Gerät noch keinen Virenscanner, so sollte spätestens an dieser Stelle solch ein Programm installiert und gestartet werden. Ein Antivirus Programm kann den Schädling in der Regel schnell identifizieren und sicher vom betroffenen Gerät entfernen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den eingesetzten Virenscanner immer aktuell zu halten und kein Update auszulassen. Wurde die Malware erfolgreich vom Computer entfernt, so sollten im Anschluss alle verwendeten Zugangsdaten und Passwörter geändert werden. Diese Maßnahme ist notwendig, da sensible Daten schon innerhalb weniger Sekunden ausgelesen werden können. Nur durch die Änderung der Daten kann sichergestellt werden, dass mit keinen weiteren Folgeschäden zu rechnen ist.

Kann der beste Virenscanner den Virus nicht beseitigen oder ist der entstandene Schaden zu groß, so muss der Computer mithilfe einer Recovery-CD oder eines Rettungs-USB-Sticks neu aufgesetzt werden. In diesem Fall sind die persönlichen Daten verloren. Nur ein regelmäßiges Back-up der Daten, welches auf einem externen Datenträger oder in einer Cloud gesichert wird, kann den vollständigen Datenverlust in solch einem Fall verhindern.

Neben klassischen Angriffen mit Viren und Trojanern kommt es in letzter Zeit vermehrt zu Angriffen auf Accounts in sozialen Netzwerken. Durch die Nutzung von ungesicherten Internetverbindungen können Hacker sehr einfach sogenannte Man-in-the-Middle Angriffe starten und die Zugangsdaten von Konten auslesen. Der betroffene Kontoinhaber bemerkt von der Attacke in vielen Fällen zunächst nichts. Erst wenn Freunde oder Bekannte ihn darauf hinweisen, dass von diesem Account Mails mit dubiosen Inhalten versendet werden, wird der Angriff bemerkt. In diesem Fall ist die Sperre oder Löschung des betroffenen Accounts meist die einzige Lösung, um den Missbrauch zu stoppen.

Bester Virenscanner: Bitdefender Internet Security 2017

Die beste Antiviruslösung in unserem Test ist der Bitdefender Internet Security 2017. Von allen getesteten Programmen erkannte der Bitdefender als einzige Antivirus Software alle Schadprogramme. Das Programm bietet jedoch nicht nur den zuverlässigsten Schutz, sondern überzeugte im Test ebenso durch sein umfangreiches Sicherheitspaket.

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Das ist eine Ersparnis von über 70% pro Jahr im Vergleich zum Jahrespreis.

So inkludiert selbst die Basisversion des Bitdefenders eine einfach zu konfigurierende Firewall, die alle eingehenden und ausgehenden Internetverbindungen überprüft und den Benutzer bei Unregelmäßigkeiten vor den Gefahren warnt. Auch die integrierte Kindersicherung lässt sich ohne Spezialkenntnisse einfach in Betrieb nehmen und unerwünschte Seiten können mit nur wenigen Klicks blockiert werden.
Erfreulich ist zudem, dass der Bitdefender Internet Security 2017 die Datenschutzeinstellungen in sozialen Medien wie Facebook überprüft und den Kunden bei Abweichungen vor potenziellen Gefahren warnt. Für User, die Onlinebanking verwenden, bietet der Bitdefender überdies eine Safepay-Option. Dank Safepay können Kreditkartendaten automatisch eingefügt und Online-Banking-Transaktionen sicher abgewickelt werden.
Neben diesen Besonderheiten kann das E-Mail-Postfach gleichermaßen umfassend geschützt werden. Spammails und infizierte Anhänge werden vom Bitdefender Internet Security 2017 sicher erkannt und sofort in eigene Ordner verbannt. Zudem bietet die Software im Gegensatz zur Konkurrenz einen absolut sicheren Schutz vor Ransomeware. Unter Ransomeware versteht man Erpressersoftware, die über infizierte E-Mail-Anhänge auf Computer und mobile Endgeräte gelangt. Öffnet ein User diesen meist unauffälligen Anhang, so werden sämtliche Dateien auf dem betroffenen Gerät verschlüsselt. Im Anschluss an die Attacke meldet sich der Erpresser mit einer Lösegeldforderung. Erst wenn diese bezahlt wird, können die verschlüsselten Daten wieder entschlüsselt werden.

Alles in allem überzeugte der Bitdefender Internet Security 2017 in unserem Test daher nicht nur aufgrund seiner hundertprozentigen Virenerkennungsrate, sondern auch durch sein solides Gesamtpaket und seine attraktive Preisgestaltung. Für einen jährlichen geringen Betrag können bis zu 5 Endgeräte sicher vor Malware und Angriffen geschützt werden. Eine Investition, die sich unserer Meinung nach mehr als lohnt.

Weitere Informationen zu Bitdefender finden Sie im Einzeltest.

Norton Security Deluxe 2017

Der Zweitplatzierte unseres Tests ist der Norton Security Deluxe 2017 der Firma Symantec. Die Software beeindruckt dabei vor allem durch ihren ausgezeichneten Schutz vor Malware jeglicher Art. Überdies verbrauchte das Programm in unserem Test überraschend wenige Systemressourcen, sodass die CPU des Rechners auch während der Scans nicht konstant ausgelastet war.

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Die Installation gestaltete sich unproblematisch und auch die Konfiguration lässt sich mithilfe des Installationswizards ohne Probleme und tiefere Computerkenntnisse einfach bewerkstelligen. Ist das Programm dann installiert, kann sich der User über eine aufgeräumte Oberfläche freuen, auf welcher der aktuelle Sicherheitsstatus des Geräts gut ablesbar ist.

Die Aktualisierung der Virendatenbank funktioniert vorbildlich und zusätzliche Updates können schnell heruntergeladen werden. Zudem verhindert die eingebaute 2-Wege-Firewall Angriffe von außen und auch E-Mails im elektronischen Postfach werden von der Antivirus Software zuverlässig überprüft. Natürlich ist ein Spamschutz ebenfalls im Paket enthalten.

Das Programm beinhaltet zudem eine Komponente zur Warnung vor Phishingseiten. Steuert ein User eine risikobehaftete Webseite an, so meldet sich die Software mit einem Warnhinweis. Das Norton Security Deluxe Paket verfügt überdies, wie auch der Bitdefender Internet Security 2017, über einen eingebauten Schutz bei Transaktionen im Bereich des Onlinebankings und dank des Norton Bootable Recovery Tools können Notfall-CDs oder ein Notfall-USB-Stick erstellt werden. Mithilfe dieser Maßnahme lässt sich das Betriebssystem im Ernstfall auch bei einem Virusbefall noch starten.

Negativ zu erwähnen ist, dass Norton keine Möglichkeit bietet, Daten zu verschlüsseln. Diesen Nachteil macht die Software jedoch durch ihre moderate Preisgestaltung wieder wett. So ist die Standardversion des Programms, die den Schutz für ein Endgerät inkludiert, schon für 29,99 Euro erhältlich. Benutzer, die mehrere Computer mit der Software schützen möchten, können zur Premium oder Deluxe Version greifen. Diese sind zwar ein wenig teurer, beinhalten dafür aber auch Komponenten wie die Kindersicherung und das 25 GB umfassende Online-Back-up.

Neben den günstigen Preisen ist vor allem die einfach Deinstallation des Programms positiv hervorzuheben. Im Gegensatz zur Konkurrenz lässt sich Norton mit nur wenigen Klicks rückstandsfrei vom Rechner entfernen. Kunden profitieren überdies vom erstklassigen Kundenservice. Die freundlichen und kompetenten Mitarbeiter von Symantec helfen ihren Kunden nicht nur bei der Installation und Konfiguration der Software, sondern stehen den Usern auch bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Informationen zu Norton finden Sie im Einzeltest.

Kostenloser Virenscanner oder Kostenpflichtiger Virenscanner?

Ob man sich für ein kostenloses oder ein kostenpflichtiges Antivirus Programm entscheidet, hängt von den persönlichen Bedürfnissen und Präferenzen ab. Stiftung Warentest hat in diesem Zusammenhang herausgefunden, dass kostenpflichtige Virenscanner im Durchschnitt deutlich besser vor Viren schützen, als kostenfreie Programme. Dabei ist die kostenpflichtige Software zumeist einfach in ihrer Handhabung und bietet einen wesentlich besseren Kundensupport.

Ein weiterer Vorteil kostenpflichtiger Antivirus Software ist die Tatsache, dass sie ihren Usern eine umfassende Lösung aus einer Hand bietet. Die unterschiedlichen Komponenten wie Virenscanner, Firewall, Kindersicherung oder Back-up-Mechanismus arbeiten dabei Hand in Hand und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Auch die Oberfläche ist zumeist benutzerfreundlicher gestaltet und die Virendatenbanken sind häufig umfangreicher und werden öfter automatisch aktualisiert.

Kostenlose Virenscanner können jedoch einen guten Basisschutz bilden und sind somit für Anwender, die mit ihren Endgeräten häufig das Internet benutzen unerlässlich. Angreifer können heutzutage mit nur wenig Know-how sensible Daten innerhalb weniger Sekunden ausspionieren. Dies kann durch eine kostenfreie Antivirus Software zwar nicht immer verhindert, aber zumindest erschwert werden. Benutzer sind Angreifen damit nicht mehr vollkommen schutzlos ausgeliefert.

Die besten kostenlosen Programme sind dabei gemäß Stiftung Warentest der Avira Free Antivirus und der Avast! Free Antivirus. Beide Programme arbeiten dabei mit den gleichen Virenerkennungstechniken wie ihre kostenpflichtigen Konkurrenten und haben eine ähnlich hohe Virenerkennungsrate. Viele User empfinden jedoch die konstanten Werbeeinblendungen, durch welche sich diese Unternehmen finanzieren, als störend.

Hier eine Übersicht der Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Antivirenprogrammen:

Schutzfunktion Antivirenprogramm
Kostenlos Kostenpflichtig
Zuverlässiger Schutz vor älteren Schädlingen Ja Ja
Zuverlässiger Schutz vor neuen Schädlingen Nein Ja
Rettungs-CD (für Notfall-Starts des Computers) Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen in Social Netzwerken Nein Ja
Schutz gegen Bedrohungen beim Online-Banking Nein Ja
Schutz vor Netzwerkangriffen Nein Ja
Phishing Schutz Nein Ja
Kindersicherung Nein Ja
Sichere Umgebung Nein Ja
Schwachstellen-Scan Nein Ja
Software-Update-Prüfung Nein Ja
WLAN-Schutz (Warnung bei schlechter Verschlüsselung) Nein Ja

Wie funktionieren Antivirenprogramme?

Antivirus Software scannt das System in regelmäßigen Abständen und reagiert bei gefunden Unregelmäßigkeiten auf die potenzielle Bedrohung. Die Scans können dabei entweder manuell vom Benutzer selbst gestartet werden oder über einen Echtzeitscanner im Hintergrund erfolgen. Wird eine Gefahr gefunden, meldet sich das System und der User kann entscheiden, ob die schadhafte Datei gelöscht, blockiert oder in die Quarantäne verschoben werden soll. Einige Programme bieten den Nutzern zudem einen Reparaturversuch der schadhaften Datei an.

Bekannte Viren und Trojaner werden dabei in sogenannten Definitionsdateien hinterlegt. Diese Dateien werden für gewöhnlich mehrmals täglich aktualisiert, sodass die Antivirus Software schnell auf neue Bedrohungen reagieren kann. Einige Programme können den PC oder das mobile Endgerät auch vor noch unbekannten Viren und Trojanern schützen, die noch nicht in den Definitionsdateien abgelegt sind.
Dies geschieht durch den Einsatz heuristischer Scanmethoden. Heuristische Scans überprüfen Dateien dabei auf allgemeine Merkmale, die auf einen Virus schließen lassen. Wird eine solche Datei gefunden, so wird der Benutzer ebenfalls gewarnt und kann selbst entscheiden, was mit dieser Datei geschieht.

Viele Antivirus Programme arbeiten zudem mit Wächterprogrammen. Diese Programme analysieren nicht nur die Festplattendaten, sondern überprüfen auch eingehende Daten und E-Mails in regelmäßigen Abständen.

Neben klassischen Virenscanner kommen auch vermehrt Firewalls zum Einsatz. Das sind Programme, die eingehende und ausgehende Daten überprüfen. Im Zweifelsfall meldet sich die Firewall durch eine Warnung am Bildschirm. Erst nachdem der Benutzer die suspekte Verbindung als sicher quittiert hat, wird diese von der Firewall zugelassen. Je nach Softwaremodell kann eine Firewall dabei schon vorab entsprechend konfiguriert werden, sodass bestimmte Verbindungsversuche schon von Haus aus blockiert werden.

Schlussendlich wird auch der Einsatz von Software zur Kindersicherung immer beliebter. Mithilfe dieser Programme können Eltern ihren Kindern das sichere Surfen im World Wide Web ermöglichen. Die Software inkludiert dabei initial schon eine große Anzahl an Webseiten, die für Kinder ungeeignet sind und daher blockiert werden, wenn ein Kind versucht, eine dieser Webseiten aufzurufen. Eltern können überdies weitere Webseiten definieren, die ihre Kinder nicht aufrufen können. Dadurch werden Kinder nicht nur optimal vor pornografischen oder gewalttätigen Inhalten geschützt, sondern können aktiv von nicht altersgerechten sozialen Medien wie Facebook oder Instagram ausgesperrt werden.

Benötige ich zwingend einen Virenscanner?

JA! Das Internet ist mittlerweile alltäglich geworden und kaum jemand möchte auf seine Vorteile verzichten. Dabei dient das World Wide Web den Menschen nicht nur zur Kommunikation und als Informationsquelle, sondern etablierte sich über die Jahre auch zu einem beliebten Unterhaltungsmedium und Alltagserleichterer. Dass Betrüger diesen steigenden Konsum für ihre Zwecke nutzen möchten, liegt dabei auf der Hand. Noch nie war es für Hacker so einfach, sich Zugang zu anderen Rechnern zu verschaffen oder Endgeräte mit Malware zu infizieren.

Zudem erleichtern die Benutzer selbst den Angreifern das Leben, indem sie ihre Kreditkartendaten oder ihre Online-Banking-Zugangsdaten in ungeschützten, öffentlichen WLANs verwenden und die Passwörter ihrer sozialen Accounts nicht hinreichend sichern. Immer öfter erscheinen auch Werbebanner in Browsern, die sich als Windows-Systemmeldungen tarnen. Sie versuchen den User einzuschüchtern, indem sie ihm melden, dass das Endgerät von einem Virus befallen ist. Der angezeigte Link, der das vermeintliche Problem lösen soll, führt dann auf Webseiten die Malware beinhalten oder den Benutzer in eine Abofalle locken.

Zuverlässigen Virenschutz gegen die genannten Gefahren bieten nur Antivirus Programme. Sie inkludieren umfassende Pakete, die Kunden einerseits zuverlässig vor jeglicher Art von Malware schützen und andererseits auch Verschlüsselungsoptionen anbieten, damit die Daten auch in ungeschützten Netzwerken sicher übertragen und ausgetauscht werden können. Ein guter Virenscanner ist Pflicht!

Auch für MAC-User ist ein guter Schutz Pflicht!

In der Vergangenheit mussten sich Mac-User nur wenige Gedanken um Viren oder Trojaner machen. Das Konzept des OS X bedingt, dass jede Neuinstallation eines Programms nicht nur manuell gestartet, sondern auch durch die Eingabe eines Administratorpassworts verifiziert werden muss. Durch diese Maßnahme ist es von Haus aus viel schwieriger, Malware auf einen Mac oder ein iPhone einzuschmuggeln.

Mac-User genießen neben der Mackeeper-Funktion, die neue Software auf valide Zertifikate überprüft zudem den Vorteil einer eingebauten Malware-Erkennungssoftware. Dieses Programm scannt die zu installierenden Softwarepakete schon vor der Installation. Wird eine Virus oder ein Trojaner erkannt, so wird dieser sofort in die zugehörige Dateiquarantäne verschoben.

Jedoch sind auch Mac-User nicht zur Gänze vor Schadsoftware gefeit. Vor allem unliebsame Werbeeinschaltungen, die durch sogenannte AdWare Programme ausgelöst werden, treten auch auf Endgeräten aus dem Hause Apple zunehmend vermehrt auf. Durch den Einsatz von Antivirus Programmen wie beispielsweise Sophos oder Avira, kann dieses Problem sehr einfach behoben werden.

Weitere Schadprogramme, denen Mac-User ausgesetzt sind, sind Ransomeware, Phishing-E-Mails und Scareware. Vor allem Scareware, von der vormals nur Windowsnutzer betroffen waren, tritt immer häufiger auch auf Macs und iPhones auf. Hierbei werden Benutzern vermeintliche Virenwarnungen angezeigt, deren Links die User dann auf dubiose Webseiten weiterleiten.

Apple ist zudem für seine langen Releasezyklen bekannt. Bekannte Sicherheitslücken werden so nur langsam geschlossen und die mitgelieferte Schutzsoftware ist daher häufig über mehrere Wochen nicht auf dem neuesten Stand. Ein Umstand, den Angreifer in den letzten Jahren verstärkt für ihre Zwecke ausgenutzt haben. Der Einsatz von Antivirus Software ist somit auch für alle Mac-User nicht nur überaus ratsam, sondern schlichtweg unumgänglich.

Hilfreiche Sicherheitstipps

Einen hundertprozentigen Schutz vor allen Gefahren, die im Internet lauern, gibt es nicht. Jeder Nutzer kann jedoch, wenn er möchte, eine Reihe präventiver Maßnahmen ergreifen, um einem Angriff nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Zu allererst ist darauf zu achten, dass der installierte Virenscanner immer auf dem neuesten Stand ist und dass am System regelmäßige Überprüfungen vorgenommen werden. Da einige Programme verhältnismäßig viele Systemressourcen benötigen, ist es insbesondere bei älteren Endgeräten wichtig, den wiederkehrenden Scan zu Zeiten außerhalb der normalen Betriebszeiten zu definieren.

User, die ihre Geräte mit einem WLAN verbinden, können darauf achten, dass sie dabei keine veralteten WEP-Protokolle benutzen. Diese Verschlüsslung ist anfällig für Angriffe und lässt sich auch von unerfahrenen Angreifern leicht aushebeln. Besonders der leichtsinnige Gebrauch von ungeschütztem, öffentlichen WLAN ist dabei mit äußerster Vorsicht zu genießen. In diesem Fall kann der Gebrauch von VPNs (Virtual Private Networks) die Sicherheit erhöhen. Einige Antivirus Programme verwenden zudem eigene Verschlüsselungen, sodass Angreifer die benutzten Verbindungen zwar noch abhören können, jedoch ist es ihnen nicht möglich, die Daten im Nachgang zu entschlüsseln. Sie sind somit für den Hacker wertlos.

Auch eine regelmäßige Überprüfung der Firewall und des WLAN-Routers sind gute Maßnahmen, um die Sicherheit zu erhöhen. Blinkt die Anzeige für den Datendownload am WLAN-Router oder Modem konstant, dann sollte das Gerät für kurze Zeit vom Netz genommen werden. Wenn nach dieser Maßnahme die Auslastung noch immer ohne jeglichen Grund gleichbleibend hoch ist, kann eine Analyse der Eingangs- und Ausgangsdaten erforderlich sein. Zeigt die Firewall Datentransfers an, die nicht zuordenbar sind, so sollten diese in den Settings der Firewall blockiert werden.

Eine der größten Gefahrenquellen für Schadsoftware sind E-Mails. Hierbei sind nicht nur E-Mails mit infizierten Anhängen problematisch, sondern insbesondere auch Phishing-E-Mails. Diese E-Mails sehen meist täuschend echt aus und fordern einen Benutzer dazu auf, auf einen bestimmten Link zu klicken. Meist wird als Grund die Verifikation von Daten angegeben und/oder mit dem Sperren eines Kontos gedroht. Klickt der User dann auf diesen Link, gelangt er auf die zugehörige Phishingseite. Diese sieht meist ebenfalls sehr echt aus und erst mit einem Blick auf die URL im Browser kann festgestellt werden, dass es sich hierbei um einen Betrug handelt.
Beim Erhalt von Phishing-E-Mails sollte daher immer das betreffende Unternehmen kontaktiert werden. Vor allem Banken sind für gewöhnlich sehr dankbar für jede Meldung und warnen ihre anderen Kunden im Anschluss vor dieser Gefahr.

Schlussendlich wird nicht jeder Virus oder Trojaner von jedem Virenscanner erkannt. Besonders Windowsuser sollten daher öfter ihren Taskmanager und die Autostart-Einstellungen überprüfen. Ein System, welches plötzlich beim Start oder während des Betriebs langsamer wird oder ständige Programmabstürze verursacht, sollte auf jeden Fall zusätzlich überprüft werden.

Vorsicht vor Abofallen!

Das Prinzip hinter Abofallen ist nicht neu. Ein Benutzer ist auf der Suche nach einem kostenlosen Programm für eine bestimmte Anwendung und wird dank Google oder Yahoo schnell fündig. Auf der geöffneten Webseite selbst findet sich dann kein offensichtlicher Hinweis darauf, dass es sich um eine kostenpflichtige Software handelt. Dieser Hinweis befindet sich meist versteckt in den langen AGBs. Erst im Kleingedruckten wird vermerkt, dass die Software zwar kostenlos ist, aber beispielsweise die Nutzung des zugehörigen Archivs automatisch ein kostenpflichtiges Abonnement von mehreren Monaten mit sich bringt. Durch die Tatsache, dass die Kosten versteckt sind, bemerken die Kunden in der Regel erst sehr spät, dass sie in eine Abofalle gelockt wurden.

Als erste Maßnahme in solch einem Fall ist immer die Kontaktaufnahme mit einer Verbraucherzentrale zu empfehlen. Sind die Kosten für die Software nicht offensichtlich auf der Webseite erkennbar, so macht sich der Betreiber der Webseite strafbar und es kann eine Anzeige erstattet werden.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, können Benutzer bestimmte Tools einsetzen, die sie schon während des Surfens darauf aufmerksam machen, dass sie sich auf einer unseriösen Seite befinden. Eines dieser Tools ist das kostenlose Plug-in WOT (Web of Trust). Hier bewerten Millionen von Usern einzelne Webseiten. Diese werden dann anhand eines Ampelsystems in rote, gelbe und grüne Seiten eingeteilt. Öffnet ein Benutzer eine Webseite, die schlechte Bewertungen erhalten hat, so sieht er ein rotes Icon in der Statusleiste seines Browsers aufleuchten. WOT kann dabei auch verschiedene Mailboxen wie Gmail oder HotMail vor Spam und Phishing-E-Mails schützen.

Benutzer, die WOT nicht installieren möchten, können auch auf ein Antivirus Programm zurückgreifen. Unser Testsieger, der Bitdefender Internet Security 2017, beinhaltet beispielsweise einen Schutz vor Phishingseiten. So wird der Benutzer schon beim Betreten der Seite vor möglichen Gefahren gewarnt.

So testen und bewerten wir die Antivirus Programme

Die Virenscanner werden prinzipiell in zwei unterschiedlichen Bereichen getestet. Der erste Bereich beschäftigt sich dabei mit der Benutzerfreundlichkeit, dem Kundenservice, den Zusatzpaketen und der Preisgestaltung der Software. Im zweiten Bereich werden die technischen und funktionalen Eigenschaften des jeweiligen Virenscanners überprüft und einer Reihe bekannter und unbekannter Gefahren ausgesetzt. Dabei verwenden wir die Testergebnisse von toptenreviews.com sowie av-test.org.

Gute Antivirus Programme lassen sich leicht installieren und konfigurieren. Ein normaler Anwender darf dabei nicht überfordert werden. Die Benutzeroberfläche der Software sollte dabei so einfach und intuitiv gestaltet sein, dass Benutzer immer über den aktuellen Systemzustand informiert sind, ohne dabei auf weitere Hilfeseiten gehen zu müssen. Zudem muss eine Warnung, die eine potenzielle Gefahr indiziert, für den Benutzer zwar leicht ersichtlich sein, darf ihn jedoch nicht konstant in seiner Tätigkeit stören.
Diese Maßstäbe gelten natürlich auch für die inkludierte Zusatzsoftware, wie Firewalls, Spamschutz oder Kindersicherungsprogramme. Ferner bewerten wir den Kundenservice des jeweiligen Herstellers und auch der Verbrauch der Systemressourcen fließt in unsere Bewertung mit ein.

Im zweiten Teil des Tests wird überprüft, wie gut der getestete Virenscanner ein Endgerät vor Malware schützt. Dabei werden für die verschiedenen Komponenten eine große Anzahl unterschiedlicher Tools verwendet wie beispielsweise Atelier Web Firewall Tester, Firehole oder PCFlankLeaktest. Das System wird dabei bekannten und unbekannten Viren und Trojanern ausgesetzt und dabei überprüft, wie schnell die Aktualisierung der jeweiligen Virendatenbanken erfolgt und wie einfach es Angreifern gemacht wird, das System zu hacken.

Zum Abschluss ermitteln wir ein Gesamtergebnis, indem wir die beiden Einzelwertungen addieren. Unser Testsieger, der Bitdefender Internet Security 2017, erreichte beispielsweise beeindruckende 99 % beim Virenschutz und sehr gute 98 % im Bereich der Benutzerfreundlichkeit. Damit hat er das beste Gesamtpaket aller getesteten Virenscanner und ist mit Fug und Recht unser Testsieger.

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